30% junger Briten loggen sich auf Facebook ein, um Nachrichten zu lesen, verglichen mit nur 17% in Deutschland und 11% in Frankreich
Berlin, 30. November 2011: Facebook wird zum Schlüsselportal, besonders bei den Briten, wenn es ums Nachrichten lesen geht. Die Deutschen und Franzosen greifen jedoch eher auf “traditionelle” Medien zu.
Den neuesten Erkenntnissen von Lightspeed Research zufolge gehen 15 Prozent der Briten (die Anzahl steigt sogar auf 30 Prozent bei den 18-24 Jährigen) für Nachrichten zu Facebook. Im Vergleich dazu gaben nur 9 Prozent aller Verbraucher in Deutschland (Anstieg auf 17 Prozent bei den 18-24 Jährigen) und 6 Prozent in Frankreich (Anstieg auf 11 Prozent bei den 18-24 Jährigen) an, dass sie das soziale Netzwerk als Nachrichten-Quelle nutzen.
Lightspeed Research befragte im Oktober 2011 jeweils 1000 Verbraucher in Großbritannien, Deutschland und Frankreichvia Online-Panel zu ihrem Nachrichten-Konsumverhalten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Quellen fürs Nachrichten konsumieren von der Tageszeit abhängig sind und daher variieren. Während das Fernsehen in Großbritannien die dominierende Quelle für Nachrichten am Morgen ist, wird in Deutschland eher Frühstücksradio gehört – 46 Prozent der Deutschen schalten das Radio am Morgen zu Hause ein und 49 Prozent auf dem Weg zur Arbeit. In den Abendstunden wird in allen Ländern ferngesehen .

Insbesondere die 18-34 Jährigen wenden sich, wenn es um Nachrichten geht, zunehmend von den traditionellen Medien ab. Nur 36 Prozent der jungen Deutschen, 38 Prozent Briten aber immerhin 46 Prozent Franzosen sagen, dass das Fernsehgerät ihre wichtigste Quelle für Nachrichten ist. Online-Nachrichten holen den Fernseher dabei fast ein (25% Deutschland, 29% Großbritannien und Frankreich). Es gibt sogar einen Teil der Befragten, 12% der 18-34 jährigen Deutschen und Franzosen und 16 Prozent der 18-34 jährigen Briten, die angaben, dass sie gar keine Nachrichten im Fernsehen schauen. Ebenso fanden sich welche unter den 35-54 Jährigen (9 % in Deutschland und Frankreich, 12% in Großbritannien).

Die Umfrage zeigt auch, wie verschiedene Medienkanäle genutzt werden, um sich gegenseitig zu ergänzen. In allen Ländern gehen fast ein Dreiviertel (74 Prozent Deutschland und Großbritannien und in Frankreich 76 Prozent) der Befragen online, um mehr über eine Nachricht, die Sie im Fernsehen gesehen oder im Radio gehört haben zu lesen.

Ralph Risk, Marketing Direktor Lightspeed Research Europa sagt:, “Auch wenn die traditionellen Medien wie TV, Radio und Zeitungen auch weiterhin die Hauptnachrichtenquelle sind, haben sich die Möglichkeiten auf Welt-Neuigkeiten an verschiedenen Zeitpunkten des Tages zuzugreifen erweitert.
Was die Befragung ans Tageslicht gebracht hat ist, dass das Social-Networking-Phänomen sich auch auf den Nachrichtenkonsum auswirkt. Es mag zwar nicht verwunderlich sein, Facebook und Nachrichten besonders bei den 18-24 Jährigen beliebt ist, aber wir sehen hier dass auch andere Altersgruppen das Portal als Nachrichtenquelle nutzen. Am Ende eines durchschnittlichen Tages waren es immerhin 9 Prozent der deutschen Befragten, die über Facebook auf Nachrichten zugreifen – das ist ein signifikatner Anteil und wir erwarten, dass die Zahlen weiter steigen weiter.
Außerdem zeigt diese Untersuchung, wie wichtig es für die Medienmacher ist seine Konsumenten und deren Bedürfnisse zu verstehen, um ihre Marke zu etablieren und seine Leserschaft zu erweitern und zu erhalten.”
Ends
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Corinna Städel, Greenfields Communikation
cstadel@greenfieldscommunications.com Tel +49 30 6483 8916
Ralph Risk, Marketing Director Europe – Lightspeed Research
rrisk@lightspeedresearch.com Tel +44 (0) 20 7896 1950 / +44 (0) 7876 507689
Hinweis an die Redaktion
Die Umfrage im Oktober 2011 durch das deutsche Online-Panel von Lightspeed Research durchgeführt. Es gab 1003 deutsche Befragte.
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